Rückenstärkerechner

Rückenstärkerechner

Ein Rückenstärkerechner bestimmt automatisch die Breite des Buchrückens für Bücher, Broschüren oder Kataloge. Die Berechnung nutzt Seitenzahl und Papierdicke. Das Ergebnis hilft, Druckdaten korrekt zu erstellen, besonders den Umschlag mit Vorder-, Rückseite und Rücken. In deinem Onlineshop führt das zu weniger fehlerhaften Druckdaten, weniger Rückfragen und schnelleren, sicheren Bestellungen.

Berechnung der Rückenstärke

Die Rückenstärke (die Dicke des Buchrückens) wird bei mehrseitigen Druckprodukten automatisch berechnet, sobald ein Produkt im Shop konfiguriert wird. Manuelles Ausrechnen entfällt, und der Wert steht durchgängig in Kalkulation, Warenkorb, Auftrag und den Dokumenten zur Verfügung. Berechnet wird nach der Formel Rückenstärke = Papierdicke × (Seitenanzahl ÷ 2).

Die Funktion baut auf vorhandenen dynamischen Optionen (Auswahllisten) auf, die einem Artikel zugewiesen sind.

Welche Option steht für was

Unter Produktoptionen → Dynamische Optionsfelder bearbeiten → Reiter „Allgemein" legst du im Feld „Rückenstärkenberechnung" fest, welche Rolle eine Option spielt: Nicht berücksichtigen (Standard), Dicke (die Auswahl steht für die Papierdicke) oder Seitenanzahl (die Auswahl steht für die Anzahl der Seiten). Das Feld erscheint nur bei Optionen vom Typ Auswahlliste, weil die konkreten Werte an den einzelnen Listeneinträgen hinterlegt werden. Am Ende brauchst du mindestens eine Dicke- und eine Seitenanzahl-Option.

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Werte für Auswahlmöglichkeiten hinterlegen

Im Reiter „Listenfelder" öffnest du die einzelnen Listeneinträge. Je nach Einstellung erscheint ein zusätzliches Feld: „Dicke (mm)" (Stärke eines Blattes in Millimeter) bzw. „Seitenanzahl". Lässt du einen Wert leer, wird dieser Eintrag bei der Berechnung übergangen – ohne Fehler.

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Dicke und Seitenanzahl verknüpfen

Auf der Übersichtsseite der dynamischen Optionen findest du den Bereich „Rückenstärke". Dort wählst du eine Dicke- und eine Seitenanzahl-Option aus und legst die Verknüpfung an; sie erscheint in der Liste der zugewiesenen Verknüpfungen. Jede Option lässt sich nur einmal verknüpfen – bereits vergebene Optionen stehen nicht mehr zur Auswahl. Eine Verknüpfung löst du über das Mülleimer-Symbol wieder auf. Du kannst mehrere Verknüpfungen anlegen (z. B. Umschlag und Inhalt getrennt); ihre Rückenstärken werden zusammengezählt.

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Wo der Wert erscheint

Sobald ein Produkt so eingerichtet ist, rechnet der Shop automatisch. Der Wert (deutsch, vier Nachkommastellen, in mm) erscheint:

  • auf der Artikel-Detailseite im Optionsblock, live während der Konfiguration (Layoutabhängig),

  • im Warenkorb als Zusatzinformation zur Position,

  • im Auftrag in der Administration, inklusive nachvollziehbarer Herleitung je Verknüpfung,

  • in den Dokumenten (z. B. Rechnung) bei den technischen Angaben.

Ist die Auswahl unvollständig oder ergibt sich keine Rückenstärke, wird nichts angezeigt.

 

Ab Release 9.3.0 in Verbindung mit (Modul: Druckdatenprüfung mittels PrintCheck ):
Einstellung am Artikel

In der Druckdatenprüfung des Artikels gibt es in der Formatprüfung die neue Einstellung „Rückenstärke beachten". Ist sie aktiv, erweitert das System die hinterlegte Prüfbreite automatisch um die Rückenstärke, die sich aus der Konfiguration des Kunden ergibt. Die gewohnten Möglichkeiten — feste Abmessungen, Beschnittzugabe in den Maßen, prozentuale Toleranz — bleiben dabei unverändert erhalten; die Rückenstärke kommt einfach obendrauf. Nutzt ein Produkt mehrere Rückenstärke-Verknüpfungen, wird deren Summe angesetzt.

Eigene Prüfregeln für Datei-Uploads in Optionen (Modul: Dynamische Optionsfelder mit Datenupload )

Listenfelder dynamischer Optionen können einen zusätzlichen Datei-Upload anbieten. Neu ist: Sobald dieser Upload aktiviert ist, lassen sich dafür eigene Prüfregeln hinterlegen — ein eigenes Datencheck-Set, eine Seitenprüfung, eine Maßprüfung und ebenfalls die Einstellung „Rückenstärke beachten". Jede hochgeladene Datei wird damit individuell nach den Regeln geprüft, die zu genau dieser Option gehören.

Eine Besonderheit sorgt dabei für Präzision: Verwendet ein Produkt mehrere Rückenstärke-Verknüpfungen, berücksichtigt die Prüfung eines Options-Uploads ausschließlich den Wert der Verknüpfung, zu der die Option selbst gehört — andere Rückenstärken des Produkts bleiben bewusst außen vor. So passt jede Prüfung exakt zur Datei, die geprüft wird.