ZUGFeRD-Rechnungen (E-Rechnung)
Mit dem Add-on E-Rechnung (ZUGFeRD) erstellt die PRINT LOUNGE Rechnungen als elektronische Rechnung im ZUGFeRD-Format. Diese Anleitung beschreibt Schritt für Schritt, wie die Funktion eingerichtet wird, wie das Ergebnis geprüft wird und worauf zu achten ist. Vorkenntnisse sind nicht nötig.
Inhalt
1. Was ist eine ZUGFeRD-Rechnung?
Eine ZUGFeRD-Rechnung ist eine ganz normale PDF-Rechnung mit einem unsichtbaren Anhang. Der Anhang ist eine XML-Datei, die alle Rechnungsdaten in maschinenlesbarer Form enthält (Rechnungsnummer, Beträge, Steuersätze, Positionen, Adressen usw.).
Menschen öffnen die PDF wie gewohnt und sehen die gestaltete Rechnung.
Buchhaltungsprogramme lesen die XML-Datei automatisch aus. Ein Abtippen der Rechnung entfällt.
Seit dem 1. Januar 2025 müssen Unternehmen in Deutschland E-Rechnungen empfangen können. Je nach Umsatz müssen sie ab 2027 bzw. 2028 auch selbst E-Rechnungen versenden, wenn der Empfänger ein Unternehmen ist (B2B). ZUGFeRD erfüllt diese Anforderungen.
Technische Eckdaten
Format | ZUGFeRD 2 / Factur-X |
Profil | EN 16931 (auch „Comfort“ genannt) |
Dateiformat | PDF/A-3 mit eingebetteter Datei |
Rechnungsart | Rechnung (Code 380), bei Gutschriften Code 381 |
Hinweis zu Behörden (B2G): Öffentliche Auftraggeber verlangen häufig eine XRechnung und eine Leitweg-ID. Die PRINT LOUNGE erzeugt ZUGFeRD im Profil EN 16931, nicht XRechnung. Ob dieses Format akzeptiert wird, ist vorab mit der jeweiligen Stelle zu klären. Die Leitweg-ID kann über das Feld Käuferreferenz übergeben werden (siehe Schritt 3.3).
2. Checkliste vor dem Start
Folgendes sollte vorhanden sein, bevor die Funktion eingeschaltet wird:
Das Add-on E-Rechnung (ZUGFeRD) ist gebucht.
Die Firmenanschrift des Shops ist vollständig (Firma, Straße, PLZ, Ort, Land).
Steuernummer und/oder USt-IdNr. sind im Shop hinterlegt.
E-Mail-Adresse und Telefonnummer des Shops sind gepflegt.
Ein Rechnungsnummernkreis ist eingerichtet, damit jede Rechnung eine eindeutige Nummer erhält.
Für jede Zahlungsart ist festgelegt, welcher ZUGFeRD-Zahlungsbedingung sie entspricht.
Falls ein Briefpapier als Rechnungshintergrund verwendet wird: Die Datei ist eine unkomprimierte PDF (siehe Schritt 3.5).
3. Einrichtung Schritt für Schritt
3.1 Add-on buchen
Im Backend Administrator › Alle Add-ons öffnen.
Das Add-on E-Rechnung (ZUGFeRD) suchen.
kostenpflichtig bestellen wählen (oder Modul testen für einen unverbindlichen Testzeitraum).
Die AGB bestätigen. Nach erfolgreicher Buchung erscheint die Meldung „Das Modul wurde erfolgreich aktiviert.“
3.2 Shopdaten prüfen
Die Angaben zum Rechnungssteller (Verkäufer) werden standardmäßig aus den Shopdaten übernommen. Diese müssen deshalb vollständig sein.
Den Shop zum Bearbeiten öffnen.
Im Reiter Grundeinstellung prüfen:
Firmierung und Anschrift
E-Mail-Adresse und Telefonnummer
Steuernummer
USt-IdNr.
Speichern.
Wenn die Rechnungen im Namen einer anderen Firma ausgestellt werden sollen als der, die im Shop hinterlegt ist, können die Daten stattdessen direkt im Add-on eingetragen werden (Abweichender Rechnungssteller, siehe unten).
3.3 Add-on konfigurieren
Im Menü Add-ons › E-Rechnung (ZUGFeRD) öffnen.
Unter Shopauswahl den gewünschten Shop auswählen. Das Formular erscheint erst danach. Die Einstellungen gelten pro Shop. Bei mehreren Shops muss jeder Shop einzeln eingerichtet werden.
Die Felder ausfüllen (Erklärung siehe Tabelle).
Speichern.
Feld | Was wird hier eingetragen? | Empfehlung |
|---|---|---|
ZUGFeRD-Rechnungen erstellen | Hauptschalter. Nur wenn er auf Ja steht, erhalten Rechnungen den XML-Anhang. | Ja |
Standard-Zahlungsart | Zahlungsart, die in die E-Rechnung geschrieben wird, wenn bei der Zahlungsart der Bestellung keine eigene ZUGFeRD-Zahlungsbedingung hinterlegt ist (siehe Schritt 3.4). Auswahl: keine Zahlungsart, SEPA Credit Transfer (Überweisung), Direct Debit (Lastschrift), Credit Card (Kreditkarte), Cash (Barzahlung). | Die am häufigsten genutzte Zahlungsart |
Geschäftsprozesskennung | Optionale Kennung für den Geschäftsprozess, die manche Empfänger verlangen. | Leer lassen, außer der Rechnungsempfänger fordert einen bestimmten Wert |
Käuferreferenz (smarty-fähig) | Referenz des Kunden, die in der E-Rechnung mitgeschickt wird, z. B. eine Bestellnummer oder bei Behörden die Leitweg-ID. Werte aus der Bestellung können als Platzhalter eingesetzt werden, z. B. | Bei Bedarf |
Verkäuferidentifikation (smarty-fähig) | Eine Kennung des Verkäufers, unter der der Shop beim Kunden geführt wird, z. B. eine Lieferantennummer. Platzhalter wie oben möglich. | Leer lassen, sofern der Kunde keine Lieferantennummer vorgibt |
Abweichender Rechnungssteller | Auf Ja stellen, wenn die Rechnungen nicht im Namen des Shops, sondern einer anderen Firma ausgestellt werden. Danach erscheinen zusätzliche Felder (siehe nächste Tabelle). | Nein, wenn die Shopdaten stimmen |
Experten-Modus aktivieren? | Statt der automatisch erzeugten XML-Datei wird eine eigene XML-Vorlage verwendet. Nur für Fachleute (siehe Abschnitt 7). | Nein |
Zusatzfelder bei „Abweichender Rechnungssteller“
Werden diese Felder ausgefüllt, ersetzen sie die Shopdaten in der E-Rechnung vollständig. Deshalb sollten alle Felder gefüllt werden.
Bereich | Felder |
|---|---|
Name | Name des Rechnungsstellers (Firma) |
Anschrift | Straße 1, Straße 2, Straße 3, PLZ, Stadt, Land, Region (optional) |
Steuerliche Angaben | Steuernummer, USt-IdNr. |
Kontaktdaten | Telefonnummer, Ansprechpartner, E-Mail |
Wichtig: Diese Angaben stehen nur in der XML-Datei. Die sichtbare PDF-Rechnung wird weiterhin über die Rechnungsvorlage des Shops gestaltet. Die Vorlage muss also dieselben Daten zeigen.
3.4 Zahlungsarten zuordnen
Damit in der E-Rechnung die richtige Zahlungsart steht, wird jeder Zahlungsart des Shops eine ZUGFeRD-Zahlungsbedingung zugeordnet.
Einstellungen › Zahlungsarten öffnen.
Eine Zahlungsart bearbeiten.
Im Feld ZUGFeRD Zahlungsbedingung den passenden Wert wählen:
Zahlungsart im Shop (Beispiele) | ZUGFeRD Zahlungsbedingung |
|---|---|
Vorkasse, Rechnung (Überweisung) | SEPA Credit Transfer |
Lastschrift, SEPA-Lastschrift | Direct Debit |
Kreditkarte | Credit Card |
Barzahlung, Abholung mit Barzahlung | Cash |
Sonstige (z. B. PayPal, Budget) | keine Zahlungsart – dann gilt die Standard-Zahlungsart aus Schritt 3.3 |
Speichern und für alle weiteren Zahlungsarten wiederholen.
Das Feld ZUGFeRD Zahlungsbedingung ist nur sichtbar, wenn das Add-on gebucht ist.
3.5 Rechnungshintergrund (Briefpapier) prüfen
Wenn für Rechnungen ein Briefpapier als PDF hinterlegt ist (Shop › Rechnungserstellung › Rechnungshintergrund (PDF-Datei)), muss diese Datei unkomprimiert gespeichert sein. Andernfalls lässt sich die XML-Datei nicht korrekt mit der PDF zusammenführen.
Empfehlung: Das Briefpapier als unkomprimierte PDF in der Version 1.3 speichern. In Adobe Acrobat geht das zum Beispiel über Datei › Speichern unter › Optimierte PDF (Kompatibilität „Acrobat 4.0 und höher“, Komprimierung deaktivieren). In anderen Programmen heißt die Option häufig „PDF/X-1a“ oder „ohne Komprimierung“.
3.6 Rechnungsvorlage prüfen
Die XML-Datei wird automatisch aus den Bestelldaten erzeugt, nicht aus der gestalteten Rechnungsvorlage. Daraus folgt:
Alle Rechnungspositionen müssen in der Bestellung vollständig vorhanden sein. Was nur in der Vorlage als Text steht, fehlt in der XML-Datei.
Freie Texte und Bedingungen aus der Rechnungsvorlage (z. B. „Zahlbar innerhalb von 14 Tagen“, Hinweise, Grußformeln) werden nicht in die XML-Datei übernommen.
PDF und XML sollten inhaltlich übereinstimmen. Bei Abweichungen gilt für den Empfänger in der Regel die XML-Datei.
4. Rechnungen erstellen und versenden
Für die tägliche Arbeit ändert sich nichts. Rechnungen entstehen wie bisher, der XML-Anhang wird automatisch hinzugefügt. Das betrifft jede Stelle, an der eine Rechnung erzeugt wird:
Anzeige der Rechnung im Backend (Bestelldetail › Rechnung: anzeigen)
Rechnung als Anhang der Bestellbestätigung
Rechnung an die Rechnungsadresse
Rechnungs-Download durch den Kunden im Shop
Zahlungserinnerungen
Wann und an wen wird die Rechnung per E-Mail verschickt?
Das wird im Shop im Reiter Bestelloptionen eingestellt:
Einstellung | Möglichkeiten |
|---|---|
Rechnung in der Bestellbestätigung mit senden? | Ja (immer senden) · Ja, außer bei Freigabe · Ja, nur bei Freigabe · Nein |
Rechnung versenden an | E-Mail in Lieferadresse (Standard) · E-Mail in Rechnungsadresse · E-Mail in Lieferadresse und Rechnungsadresse |
5. Ergebnis prüfen
Vor dem Echtbetrieb sollte eine Testbestellung aufgegeben und die erzeugte Rechnung geprüft werden.
Die Bestellung im Backend öffnen.
In der Zeile Rechnung: auf anzeigen klicken. Die PDF-Rechnung wird heruntergeladen.
Mit dem Button XML für ZUGFeRD-Rechnungen herunterladen lässt sich zusätzlich nur die XML-Datei laden.
Prüfen, ob der Anhang in der PDF vorhanden ist: Die PDF in Adobe Acrobat Reader öffnen und links die Büroklammer (Anhänge) anklicken. Dort muss
factur-x.xmlerscheinen.Die PDF oder XML mit einem E-Rechnungs-Validator prüfen. Kostenlose Online-Prüfungen gibt es z. B. von verschiedenen Softwareanbietern (Suchbegriff „ZUGFeRD Validator“). Der Validator zeigt an, ob die Rechnung dem Standard entspricht und welche Angaben fehlen.
Die Rechnung testweise in das eigene Buchhaltungsprogramm oder das des Kunden einlesen.
Die PRINT LOUNGE prüft die E-Rechnung beim Erstellen nicht auf Vollständigkeit. Fehlende Angaben (z. B. keine Steuernummer) fallen erst beim Empfänger oder im Validator auf. Deshalb ist die Prüfung mit einem Validator vor dem Start wichtig.
6. Gutschriften nach Stornierung
Werden einzelne Bestellpositionen storniert, kann die PRINT LOUNGE eine Gutschrift als PDF erstellen und an den Kunden schicken. Auch diese Gutschrift kann als ZUGFeRD-Dokument erzeugt werden.
Voraussetzungen:
ZUGFeRD-Rechnungen erstellen steht auf Ja (Schritt 3.3).
Im Shop unter Templates & Vorlagen sind beide Vorlagen gespeichert:
Gutschrift nach Stornierung (die sichtbare PDF-Gutschrift)
ZUGFeRD-Gutschriftstemplate nach Stornierung (Expertenmodus) (die XML-Datei)
Für beide gibt es eine Mustervorlage (Button Mustervorlage verwenden). Sie muss geprüft, bei Bedarf angepasst und gespeichert werden, erst dann ist sie aktiv.
Die Gutschrift wird der Storno-Mail an den Kunden als Gutschrift-<Bestellcode>.pdf angehängt. Sie verweist auf die ursprüngliche Rechnungsnummer. Kann das ZUGFeRD-Dokument nicht erzeugt werden, wird die Gutschrift als normale PDF ohne XML verschickt.
7. Experten-Modus (eigene XML-Vorlage)
Im Normalfall erzeugt die PRINT LOUNGE die XML-Datei vollautomatisch. Das ist die empfohlene Einstellung.
Der Experten-Modus ist für Sonderfälle gedacht, z. B. wenn ein Rechnungsempfänger zusätzliche Angaben verlangt. Die XML-Datei wird dann aus einer eigenen Vorlage erzeugt. Dafür sind Kenntnisse im ZUGFeRD-Format und in Smarty nötig.
In der Konfiguration Experten-Modus aktivieren? auf Ja stellen und speichern.
Im Shop Templates & Vorlagen öffnen, Kategorie ZUGFeRD.
Die Vorlage ZUGFeRD-Rechnungstemplate (Expertenmodus) öffnen.
Mit Mustervorlage verwenden das Muster laden, vollständig an die eigenen Daten anpassen (Verkäuferdaten, Steuersätze, Zahlungsangaben) und speichern.
Das Ergebnis wie in Abschnitt 5 mit einem Validator prüfen.
In der Vorlage stehen die Bestellung ($order) und die Positionen ($orderItems) zur Verfügung.
Ist der Experten-Modus aktiv, aber keine Vorlage gespeichert, entsteht keine gültige E-Rechnung. Das Muster ist nur ein Ausgangspunkt und nicht ohne Anpassung einsatzbereit.
8. Häufige Fragen und Probleme
Die PDF enthält keinen Anhang factur-x.xml.
Steht ZUGFeRD-Rechnungen erstellen für diesen Shop auf Ja? Die Einstellung gilt pro Shop.
Ist ein Rechnungshintergrund hinterlegt? Dann muss er unkomprimiert sein (Schritt 3.5).
Ist der Experten-Modus aktiv? Dann muss die XML-Vorlage gespeichert sein (Abschnitt 7).
Beim Download der XML-Datei erscheint Unable to generate invoice. Für diesen Shop ist ZUGFeRD-Rechnungen erstellen ausgeschaltet.
Beim Anzeigen der Rechnung erscheint „Es ist ein Fehler bei der Rechnungserstellung aufgetreten.“ Meist liegt ein Fehler in der Rechnungsvorlage oder im Rechnungshintergrund vor. Die zuletzt geänderte Vorlage bzw. das Briefpapier prüfen.
Der Validator meldet fehlende Verkäuferangaben. Steuernummer, USt-IdNr., Anschrift, E-Mail und Telefon im Shop (Schritt 3.2) oder beim abweichenden Rechnungssteller (Schritt 3.3) ergänzen.
Der Validator meldet fehlende Bankverbindung. Bei SEPA Credit Transfer und Direct Debit verlangt der Standard eine Bankverbindung. Die automatische E-Rechnung enthält derzeit keine Bankverbindung. Ist sie beim Empfänger zwingend, kann sie über den Experten-Modus ergänzt werden.
Die Texte aus der Rechnungsvorlage fehlen in der E-Rechnung. Das ist so vorgesehen. Die XML-Datei enthält nur strukturierte Rechnungsdaten, keine freien Texte (Schritt 3.6).
Muss der Kunde etwas tun, um die E-Rechnung zu lesen? Nein. Die PDF lässt sich wie jede andere öffnen. Buchhaltungsprogramme mit E-Rechnungs-Funktion lesen den XML-Anhang automatisch.
9. Anhang: Welche Daten stehen in der E-Rechnung?
Die folgenden Tabellen zeigen, welche Angaben die automatisch erzeugte XML-Datei enthält und woher sie stammen. Die BT-Nummer ist die offizielle Kennung des Feldes in der Norm EN 16931. Sie erscheint auch in Fehlermeldungen von Validatoren.
Verkäufer (Rechnungssteller)
Angabe | BT | Herkunft |
|---|---|---|
Name (Firma) | BT-27 | Shopdaten oder abweichender Rechnungssteller |
Anschrift (Straße, PLZ, Ort, Land) | BG-5 | Shopdaten oder abweichender Rechnungssteller |
USt-IdNr. | BT-31 | Shopdaten (Grundeinstellung) oder abweichender Rechnungssteller |
Steuernummer | BT-32 | Shopdaten (Grundeinstellung) oder abweichender Rechnungssteller |
Ansprechpartner | BT-41 | Abweichender Rechnungssteller |
Telefon | BT-42 | Shopdaten oder abweichender Rechnungssteller |
BT-43 | Shopdaten oder abweichender Rechnungssteller | |
Verkäuferkennung | BT-29 | Feld Verkäuferidentifikation |
Käufer (Rechnungsempfänger)
Angabe | BT | Herkunft |
|---|---|---|
Name | BT-44 | Rechnungsadresse der Bestellung (Person, sonst Firma); falls leer: Lieferadresse |
Anschrift (Straße, PLZ, Ort, Land) | BG-8 | Rechnungsadresse der Bestellung |
Kundennummer | BT-46 | Kundennummer des Shop-Benutzers |
USt-IdNr. | BT-48 | USt-IdNr. aus der Bestellung, falls angegeben (vor allem bei Geschäftskunden) |
Telefon | BT-57 | Rechnungsadresse |
BT-58 | Rechnungsadresse | |
Käuferreferenz (z. B. Bestellnummer, Leitweg-ID) | BT-10 | Feld Käuferreferenz |
Rechnungskopf
Angabe | BT | Herkunft |
|---|---|---|
Rechnungsnummer | BT-1 | Rechnungsnummernkreis des Shops |
Rechnungsdatum | BT-2 | Datum der Rechnungserstellung |
Leistungsdatum | BT-72 | Datum der Rechnungserstellung |
Fälligkeitsdatum | BT-9 | Datum der Rechnungserstellung |
Zahlungsart | BT-81 | ZUGFeRD Zahlungsbedingung der Zahlungsart, sonst Standard-Zahlungsart |
Geschäftsprozess | BT-23 | Feld Geschäftsprozesskennung |
Rechnungspositionen
Angabe | BT | Herkunft |
|---|---|---|
Positionsnummer | BT-126 | Laufende Nummer der Position |
Bezeichnung | BT-153 | Artikel- bzw. Produktname |
Beschreibung | BT-154 | Beschreibung des Artikels (optional) |
Menge | BT-129 | Bestellte Stückzahl |
Mengeneinheit | BT-130 | Immer „Stück“ (Code C62) |
Netto-Einzelpreis | BT-146 | Preis ohne Umsatzsteuer je Einheit |
Steuersatz | BT-152 | Umsatzsteuersatz der Position, z. B. 19 % |
Zuschläge und Abschläge
Versandkosten, Zahlungsgebühren, Rabatte, Gutscheine und genutzte Budgets werden nicht als Position, sondern als Zu- oder Abschlag auf die gesamte Rechnung übertragen (BG-20 Abschläge, BG-21 Zuschläge).
Summen
Angabe | BT | Bedeutung |
|---|---|---|
Summe der Positionen (netto) | BT-106 | Alle Positionen ohne Umsatzsteuer |
Nettobetrag | BT-109 | Grundlage für die Steuerberechnung |
Steuerbetrag | BT-110 | Summe der Umsatzsteuer |
Gesamtbetrag brutto | BT-112 | Endbetrag inklusive Steuer |
Zahlbetrag | BT-115 | Tatsächlich zu zahlender Betrag |
Steuerkategorien
Code | Bedeutung | Verwendung |
|---|---|---|
S | Regulär besteuert | Positionen mit Steuersatz größer 0 %, z. B. 19 % oder 7 % |
Z | Steuersatz 0 % | Positionen ohne Umsatzsteuer |